Pressestimmen
Die Stärke des Stücks – und der Inszenierung von Fabian Gerhardt – ist die Konsequenz, mit der aus jugendlicher Perspektive vom Einbruch der Katastrophe in den Alltag erzählt wird. (…) Seine Protagonistinnen und Protagonisten überzeugen sowohl mit jugendlicher Leichtigkeit, Albernheit und Verliebtheit, als auch im Stadium der Verzweiflung über die Willkür der Gewalt, der sie ausgesetzt werden.
Fabian Gerhardt inszeniert Igor Memics Stück über den Bosnien-Konflikt mit einem starken, jungen Team an der Vagantenbühne. (…) Alle Darsteller waren zur Zeit des Krieges noch nicht geboren, sie sind Schauspiel-Studierende im vierten Jahrgang. Ein Sprung ins kalte Wasser ist die Aufführung für sie jedoch nicht. Sie wissen, was sie da spielen, in einer gelungenen Mischung aus jugendlicher Coolness und Nachdenklichkeit.